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1998 wurde
vom VideoArchiv Ravensbrück in einer interdisziplinären
Kooperation mit den Sozialwissenschafterinnen Brigitte
Halbmayr und Helga Amesberger (siehe "Wiss.
Kooperationen: Vom Leben und Überleben - Wege
nach Ravensbrück. Das Frauenkonzentrationslager
in der Erinnerung") 34 mehrstündige Interviews
mit österreichischen Überlebenden (Über
200 Stunden Zeitzeuginnenschaft) auf digitales Video
aufgezeichnet. Die Interviews wurden biographisch-narrativ
geführt, die gesamte Lebensgeschichte - auch
das Leben vor und nach dem KZ -sollte erzählt
werden. Der Erinnerungsprozess wurde von der Erzählenden
bestimmt und sollte durch mehrere Interviewtermine
angeregt werden.
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siehe
Kapitel Wiss. Kooperationen
(Vom Leben und Überleben - Wege nach Ravensbrück.
Das Frauenkonzentrationslager in der Erinnerung")
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Es wurde im Hinblick auf künftige Formen der
Erinnerung und Archivierungsmethoden auf digitalem
Video gearbeitet, da audiovisuelle Quellen in Kombination
mit Texten immer mehr Bedeutung erlangen. Nach
der
Autorisierungsphase wurden die Bänder sogleich
auf am ehesten haltbare Videobänder (DV-Cam)
gesichert, inventarisiert und VHS- Kopien angefertigt.
Im Moment wird an DVD-Kopien gearbeitet.
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